Weiße Rose

CDU

Paul Droste und Yaren Sirin am 1. März 2018 um 8:00

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Die CDU (Christlich Demokratische Union) steht für Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit. Sie bildet zusammen mit ihrer Schwesterpartei, der CSU, eine Fraktionsgemeinschaft, welche auch oft Union genannt wird. Relevante Persönlichkeiten der CDU sind bzw. waren z.B. die Parteivorsitzende und derzeitige Bundeskanzlerin Angela Merkel, ihr Gründer, Konrad Adenauer, sowie der ehemalige Bundeskanzler Helmut Kohl, welcher ebenfalls einen hohen Bekanntheitsgrad genießt. Im Folgenden haben wir alle Standpunkte aus dem letzten Wahlprogramm zusammengefasst, welche die CDU in NRW zu aktuellen Themen vertritt.

Sie lehnt die sogenannten Eurobonds ab, diese würden für Deutschland einen höheren Zinssatz bei den vom Staat aufgenommenen Krediten bedeuten.
Seit 2015 verzeichnet die deutsche Wirtschaft mehr Einnahmen als Ausgaben, die CDU möchte nun beginnen, von diesem Überschuss die Staatsschulden abzubezahlen. Außerdem lehnt die CDU weitere Steuererhöhungen ab.
Bis 2017 wollte die CDU einen gesetzlichen Mindestlohn durchsetzen, dieses Ziel wurde weitestgehend erfüllt.
Existenzgründern soll der Zugang zu günstigen Krediten erleichtert werden, dadurch sollen Menschen ermutigt werden, einen eigenen Betrieb zu eröffnen. Weiterhin steht die Partei hinter dem Freihandelsabkommen TTIP zwischen Deutschland und der USA.
Des Weiteren soll die sog. „Kalte Progression“ abgemildert werden, also der Verlust von Einkommen durch die jährliche Inflation (Wertminderung). Hierbei würden am Ende des Jahres Lohnboni in Höhe des Einkommensverlustes durch die Inflation ausgezahlt werden. Dies würde jedoch höhere Steuern für den Bürger und sogar eine Lohnkürzung im Falle einer Deflation (Wertsteigerung) bedeuten.
Das Ehegattensplitting (Eheleute zahlen nur Steuern für das durchschnittliche Jahreseinkommen beider Partner zusammen) möchte die Partei weiterhin beibehalten.
Ausgaben für Forschung und Entwicklung sollen durch Steuervorteile gefördert werden.
Heim-Stromerzeugung durch erneuerbare Energien soll weiter bezuschusst werden.
Das Internet in Deutschland ist im Vergleich zu anderen europäischen Ländern immer noch sehr langsam. Bis 2018 will es die CDU in ganz Deutschland verfügbar machen, zudem soll das kostenfreie WLAN in den Städten ausgebaut werden.
Die CDU setzt sich auch für einen höheren technischen Standard an den Schulen ein, um moderne Lehrmethoden zu ermöglichen.
Das Kindergeld sowie der Kinderzuschlag sollen weiterhin erhöht werden.
Eine stärkere Besetzung in den KiTas soll längere Öffnungszeiten dieser ermöglichen.
Die Renten für Eltern, die vor 1992 (Inkrafttreten des KiTa-Gesetzes) geboren wurden, und für Geringverdiener sollen steigen.
Die CDU ist weiterhin für den Einsatz von Videokameras an möglichen Gefahrenpunkten, wie etwa auf Bahnhöfen.
Im Interesse der Sicherheit sollen ferner mehr Streifenwagen der Polizei, insbesondere in gefährdeten Wohngebieten, eingesetzt und Maßnahmen zur Sicherung des Hauses oder der Wohnung steuerlich absetzbar werden.
Vereine aller möglichen Interessengruppen sollen weiterhin unterstützt werden, da sie ein wichtiger Bestandteil der Jugendbetreuung sind.
Die Partei steht hinter der Mietpreisbremse bei Wiedervermietungen.

Alle genannten Punkte sind natürlich kritisch zu betrachten, Vor- und Nachteile müssen Punkt für Punkt abgewägt werden, erst dann lässt sich feststellen, ob die Partei die eigenen Interessen vertritt. Gerne stellen Parteien Umstände falsch dar, um den eigenen Standpunkt zu rechtfertigen. Oberflächlich betrachtet ist ihr Wahlprogramm dann im Interesse eines jeden Wählers.

Paul Droste und Yaren Sirin

Bildquelle:
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