Weiße Rose

Das „Leben im All“

Hannah Fuchs und Solveigh Multmeier am 15. März 2018 um 8:00

Leben im All #4

Den frechen kleinen Sternschnuppen aus der Schnuppentruppe ist fast alles ziemlich schnuppe, nur vor dem bösen schwarzen Loch, da nehmen sie sich in Acht. Das Musical „Leben im All“, geschrieben von Gerhard A. Meyer im Jahre 2008, verspricht 75 vergnügliche Minuten Zeitreise durch die Galaxie, gewürzt mit 14 rockigen Songs zum Mitträllern. Während – wie bei vielen Musicals – die Story eher unspektakulär ist, bietet sich bei der Version der Klasse 6d eine schöne Kulisse für viele bunte Kostüme und viel Theaterdonner. Ihre Aufführung in der Geschwister-Scholl- Gesamtschule am 02.03.2017 unter der Leitung von Sarah Umiger war mit 150 – 200 Zuschauern ein großer Erfolg.

Leben im All #1
Leben im All #1

Würde man nach der Lautstärke des Applauses urteilen, kann man sagen, dass die Interpretation des Stücks großartig war. Betrachtet man die Wirkung der Darsteller, den Einsatz von Licht und Ton (Jonas Wolf, Sven Eberth (Jg. 12) und Carlos Brückner, Cornelius Uhr (6d) ) und die Musik von Gerhard A. Meyer, dann ist diese Aufführung auf jeden Fall sehenswert. Das schwarze Loch (gespielt von Lina Alloui) konnte besonders mit ihrer schauspielerischen und gesanglichen Leistung überzeugen. Sie sorgte mit großem Selbstbewusstsein für Spannung und Aufregung im Publikum.

Es wurde den Zuschauern mit einigen dramatischen Szenen deutlich gemacht, dass im All nicht alles friedlich zugeht. Die Wut des schwarzen Lochs über die Missachtung von Opa Galaxos (Leonie Bauer) und die Eifersucht auf Plutos (Nicola Wittkopf) Geschenk kam ohne Zweifel im Publikum an. Durch den Auftritt der Sternschnuppen (gespielt von Lillith Hartstang, Marit Wittenborg, Noah Krebs, Timo Kühn, Dominik Aumüller, Chantal Przyklenk), des übermotivierten Komet XXL (Lara Augustin) und der divenhaften Venus (Matilda Isermann) kam gute Stimmung im Publikum auf. Ebenfalls spielten die Planeten eine wichtige Rolle im Weltall, wie zum Beispiel die Erde, die Sonne, der Pluto, der Saturn und der Mars. Zwei erwähnenswerte Rollen hatten auch Luisa Krebs und Maya Gretenkord, die im Musical die Enkelin und die Oma gespielt haben. Sie haben das Theaterstück mit einer Vorgeschichte eingeleitet und es am Ende ebenfalls mit einer kleinen Szene abgeschlossen.

Leben im All #2
Leben im All #2

Dass es sich dennoch um eine Schulaufführung handelt, merkte man an dem „Gewusel“ hinter dem Vorhang nach dem Auftritt des Sternenchors. Solche Kleinigkeiten lassen sich aber nicht vermeiden.

Das Bühnenbild war für „nur“ eine Schulaufführung üppig gestaltet. Zur Darstellung des Weltalls wurden viele Erdtöne benutzt, hingegen wurden eher auffällige Farben für den Spannungsaufbau verwendet. Angefertigt wurde das Ganze im Picasso-Kurs des sechsten Jahrgangs unter der Leitung von Frau Ariane Schuck-Schmitz.

Natürlich waren Kostüme für die Darsteller von den Kindern und ihren Eltern selbst angefertigt worden. Die professionelle Maske (Laureen Spangenberg, Rebekka Bohl (Jg. 13), Frau Docha und Frau Klein-Winter) rundete das Gesamtbild ab.

Leben im All #3
Leben im All #3

Szenisch unterstützte Herr Michael Tietz die 6d und musikalisch untermalte die Pianistin Frau Umiger (gleichzeitig auch Klassenlehrerin und Regisseurin) die Aufführung. Weitere Unterstützung im Bereich Musik kam von Philip Kazanowski und Sven Schulz (Jg. 12).

Abschließend lässt sich festhalten, dass sich das lange und intensive Üben ausgezahlt hat und wir eine spannende Zeitreise miterleben durften.

Hannah Fuchs und Solveigh Multmeier, 10B

Schulleben

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